Von Las Palmas nach Cruz de Tejeda. Die Nordost-Route.
Von Las Palmas nach Cruz de Tejeda. Die Nordost-Route.
Haben Sie schon einmal eine der Autorouten gelesen, die wir von Proa Rent a Car Ihnen vorschlagen? Vielleicht sind Sie sogar schon eine unserer Reiserouten mit dem Mietwagen gefahren? Dann haben Sie bestimmt festgestellt, dass unsere Touren ziemlich anspruchsvoll und ehrgeizig sind. Wir sind der Überzeugung, dass diejenigen, die auf ihrer Reise ein Auto mieten, ihr Urlaubsziel genau erkunden wollen. Es ist einfacher, den einen oder anderen Meilenstein einer Route auszulassen (sei es aus Bequemlichkeit oder aus anderen Gründen), als eine Rundreise zu beginnen und am Ende etwas verpasst zu haben. Also werden wir Ihnen heute eine weitere Reiseroute vorschlagen, die Sie mit dem Auto auf Gran Canaria machen können. Sie ist wieder anspruchsvoll. Aber nicht aufgrund großer Entfernungen, sondern wegen der Anzahl an Zwischenstopps.
Einen Ausflug für Weinliebhaber versuchen wir Ihnen auch wieder eingebaut. Der Grund ist einfach: Spanien ist ein Land mit bedeutender Weinkultur. Lernen Sie Land und Leute kennen, und probieren Sie Weinsorten aus verschiedenen Regionen.
Starten wir nun also unsere Route auf Gran Canaria.
Auf anderen Inseln sind Autorouten mit gleicher Hin- und Rückfahrtstrecke besser geeignet (auf Mallorca zum Beispiel aufgrund des sternförmigen Straßennetzes oder auf Teneriffa wegen seiner langgestreckten Form). Auf Gran Canaria ist es jedoch ideal, eine Rundreise zu machen um die Insel in ihrer ganzen Vielfalt zu entdecken.
Haben Sie Ihren Mietwagen flughafen Gran Canaria bereits angemietet? Entweder am Flughafen Las Palmas an unserem Hertz / Thrifty Schalter oder in unserem Dollar Büro in der Nähe des Flughafens; oder mieten Sie direkt in der Stadt Las Palmas in unserem Hertz oder Thrifty Büro.
Diese Nordostroute hat eine Länge von ca. 95 km, wenn Sie sich an die Kurzversion halten; wenn Sie die volle Route (10km „Bonuspack“) auskosten möchten, sind es 105 km. Später erklären wir Ihnen die zwei Varianten.
Von Las Palmas aus nehmen wir die GC-23. Dann fahren wir auf die GC-3, die GC-4 und GC-802.
La Caldera de Bandama, geschützter Landschaftsraum.
Wir beginnen alle unsere Routen, wann immer möglich, mit einer Naturlandschaft. Denn eine Reise beginnt man am besten, indem man die Schönheit der Landschaft auf sich wirken lässt. Das gibt Energie. Und manchmal, wie in diesem Fall, erhascht man sogar schon einen ersten Panoramablick auf die Route. Von La Caldera aus (genauer gesagt, dem höchsten Punkt, dem „Pico de Bandama“) können Sie Las Palmas und zwei der Orte erblicken, die wir auf unserer Reise kennenlernen werden: La Atalaya und Santa Brígida.
La Caldera ist kein richtiger Krater. Obwohl es so aussieht. Hier gab es vor mehr als 2.000 Jahren kleinere Vulkanausbrüche. Der damalige Einsturz des Schlackenkegels führte zu einer 200 Meter tiefen Vertiefung im Boden, einem Kessel, der einen Kilometer im Durchmesser und drei Kilometer im Umfang misst. Nicht zu verpassen!
Im Inneren von La Caldera überraschen die dort angebauten Weinstöcke. Hier werden seit Langem herrliche Weine hergestellt; wie auch in der restlichen Gemeinde.
Der Wachturm von Santa Brígida, langjährige Geschichte.
Nur drei Kilometer von La Caldera entfernt, auf derselben Straße GC-802, befindet sich das Dörfchen La Atalaya, das früher schon eine alte Ureinwohnersiedlung war. La Atalaya bildet zusammen mit der nah gelegenen Schlucht Las Goteras ein Gebiet, in dem noch immer frühzeitliches Töpferhandwerk produziert wird. Wenn man die vielen Höhlen in den Felswänden der Schlucht betrachtet und sich vorstellt, wie viele Einwohner hier gelebt haben müssen, kann man sich eine vage Vorstellung von der Keramikproduktion in der Vergangenheit machen. In den Höhlen suchten die Bewohner übrigens auch Schutz vor Piratenüberfällen.
Das Weingebiet von Santa Brígida.
Unsere Tour führt uns fünf Kilometer weiter, entlang der GC-80 und der GC-15, bis in die Stadt, die der Gemeinde ihren Namen gibt: Santa Brígida.
Dort sollten Sie auf jeden Fall das Weinhaus („Casa del Vino“) besuchen. In dem historischen Gebäude können Sie die Weine mit Herkunftsbezeichnung Gran Canaria probieren. Und wer noch nicht genug hat, kann diesen Besuch mit einer Führung durch lokale Weinberge und zu Weingütern verbinden. Diese in sich separate Weinroute können wir in unsere heutige Reiseroute nicht integrieren. Bei Interesse lohnt es sich, diese Tour zu einem anderen Zeitpunkt noch zu machen.
Vega de San Mateo und zwei Aussichtspunkte.
Wenn wir die GC-15 noch ca. 8 Kilometer weiterfahren, kommen wir nach Vega de San Mateo. Der Ort ist ideal für einen gemütlichen Spaziergang entlang der Alameda de Santa Ana und einen anschließenden Besuch der Pfarrkirche und des Rathauses. An den Wochenenden findet hier ein beliebter Agrarmarkt („mercado agrícolo“) statt. Die Region ist bekannt für sein gutes Essen: es gibt ein vielfältiges gastronomisches Angebot mit schmackhaftem Fleisch, Eintöpfen und dem berühmten blanchierten Gofio („gofio escaldado“), eine typische Getreidebeilage. Nutzen Sie die Gelegenheit. Probieren Sie die lokale Küche und nehmen Sie hier Ihr Mittagessen ein.
Nach dem Essen möchten wir Ihnen einen kurzen Umweg in der Route vorschlagen (den oben genannten „Bonuspack“): Ein Besuch der Aussichtspunkte Mirador Natural de La Cruz und El Montañón. Bis dorthin sind es nur 10km Hin- und Rückfahrt in Richtung Südosten. Auch gibt es den Aussichtspunkt Mirador de Montaña Cabreja, jedoch werden dort, soweit wir wissen, aktuell Renovierungsarbeiten durchgeführt.
Cruz de Tejeda.
Nach weiteren 13 km entlang der GC-15 erreichen wir La Cruz de Tejeda. Der Bergpass ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Panoramablick vom Aussichtspunkt ist überwältigend. Eine Wanderung führt zum geographischen Mittelpunkt der Insel, dem Pico de las Nieves, wo auch gleichzeitig der höchste Punkt Gran Canarias zu finden ist (der Morro de la Agujereada mit 1956 Metern).
Wir können nun entweder den Pico de las Nieves besichtigen; die gemauerten „Brunnen“ an dessen Hängen geben ihm seinen Namen: denn im 17. Jahrhundert wurde dort im Winter Schnee gesammelt. Das so gewonnene gefrorene Wasser wurde zur warmen Jahreszeit zum Kühlen oder zur Eisherstellung genutzt. Es ist interessant, dass diese Technik im weit entfernten Mallorca genauso betrieben wurde. Wer lieber im Schatten verweilt, kann am Parador Nacional Cruz de Tejeda die kleinen Marktstände mit lokalen Produkten und Kunsthandwerk besuchen und eine Pause am Aussichtspunkt machen.
Valleseco.
Wir kommen nun langsam an das Ende unserer Reise. Unsere vorletzte Station ist Valleseco, die Fahrt geht 10 km nach Norden (GC-230 und GC-21).
Valleseco ist ein Paradies für Wanderer mit einer ungeheuer großen Auswahl an verschiedenen Wandertouren (einige hätten wir bereits von La Cruz de Tejeda ausgehend machen können, wie z. B. die Wandertour zum Roque Nublo, einem 80 Meter hohen felsigen Monolithen, einem der Wahrzeichen Gran Canarias). Wenn Wandern nicht ihr Ding ist (oder es der Zeitplan nicht erlaubt), können Sie im Ethnografischen Museum der Stadt Valleseco Halt machen. Dort bekommen wir Informationen über das bereits vorher erwähnte Gofio (Erinnern Sie sich? Das ist ein typisches Gericht) oder haben die Möglichkeit, uns über das touristische Angebot des Ortes zu informieren; die Touristeninformation hat nämlich ebenfalls ihren Sitz in dem Museum (und hat übrigens die Auszeichnung „Verpflichtung zu touristischer Qualität“ / „Compromiso de Calidad Turística“ bekommen).
Teror und Naturschutzgebiete.
Weiterhin auf der Landstraße GC-21, und nur 8 km entfernt, erwartet uns die Villa Mariana de Teror. Da dies der letzte Stopp auf unserer Route ist, halten wir wieder zwei Alternativen für Sie bereit, je nach Interesse: Folgen Sie, wie bereits vorher in Villaseco, lokalen Traditionen und Brauchtum und statten Sie der Basilika de Nuestra Señora del Pino einen Besuch ab. Diese wird im Dorf sehr verehrt. Oder Sie entscheiden sich für einen abendlichen Spaziergang durch die Naturschutzgebiete Finca de Osorio (ein Gebiet von 200 Hektar rund um den Pico de Osorio, mit vielen kleinen Schluchten), Caldera de Pino Santo (ein Krater mit einem Durchmesser von 500 Metern) und den Parque Rural de Doramas.
Es bleibt uns nur eine kurze und bequeme Fahrt zurück in die Hauptstadt Las Palmas. Sicherlich hat uns die Route, die wir an diesem Morgen begonnen haben, nicht allzu viel Kraft gekostet. Im Gegenteil, wir hoffen, dass Sie nun noch mehr Abenteuerlust verspüren, um Gran Canaria zu erleben und zu genießen. Denn wenn wir diese vulkanische Insel noch besser kennenlernen wollen, haben wir noch viel vor…
Doch, dafür ist ja das Auto da. Dafür vermieten wir es.
Oder etwa nicht?
Kanarische Inseln
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Wir machen es Ihnen leicht. Und nicht nur das: Um Ihnen die Wahrheit zu sagen, wird die erste Etappe Ihrer Reiseroute auf Teneriffa SEHR einfach sein. Und bequem; ohne enge Serpentinenstraßen (später geht die Route noch über gewundene Bergstraßen, um es nicht allzu langweilig zu gestalten). Es liegt an Ihnen, ob Sie die gesamte, schöne Route an einem einzigen Tag stemmen, oder, falls Sie es ruhiger angehen möchten, ob Sie diese auf zwei Tage aufteilen.
Die Route an einem einzigen Tag zu fahren, ist anspruchsvoll. Darauf möchten wir Sie hinweisen.
Aber wenn Sie Freude und die Energie für eine längere Strecke mitbringen, und schon früh auf der Insel ankommen, werden Sie diesen Ausflug genießen.
Mieten Sie sich bei Ankunft, Mietwagen Flughafen Teneriffa Nord - Los Rodeos einen Mietwagen mit Hertz oder Thrifty, falls Sie dies nicht sowie schon getan haben, und genießen Sie den Urlaub auf der Insel von der ersten Minute an.
Die Route hat eine Gesamtstrecke von ungefähr 170km. Einfach. Für die Rückfahrt in den Norden der Insel haben Sie dann mehrere Möglichkeiten.
Vom Flughafen nehmen wir die Straße TF-24 und beginnen unsere Tour.
Von Arrecife bis zum Nationalpark Timanfaya. Die Südwest-Tour auf Lanzarote
Eine Autotour über eine Insel macht viel Spaß. Lanzarote ist im Vergleich zu den anderen Inseln der Kanarischen Inselgruppe nicht allzu groß und kann gut mit dem Auto erkundet werden. Denn die Vorteile sind klar auf der Hand: kurze Strecken und viele mögliche Ausflugsziele.
Heute möchten wir Ihnen eine einfache und wunderschöne Rundreise mit dem Auto vorstellen. Es gibt verschiedene Ausgangspunkte. Wir können von Arrecife oder von Puerto del Carmen starten, wo es ein großes Übernachtungsangebot für Touristen gibt. Eine andere Möglichkeit wäre, nach Ankunft auf Lanzarote direkt vom Flughafen loszufahren. Die einzige Voraussetzung ist, den Ausflug morgens zu beginnen; ohne besonders früh aufstehen zu müssen.
Wir gehen davon aus, dass Sie sich bereits Ihren Mietwagen Flughafen Lanzarote bei Hertz, Thrifty oder Dollar angemietet haben, und Sie bereit sind, Lanzarote zu erkunden und zu erleben.
Unsere Südwest-Route umfasst eine Strecke von 80 km. Noch kürzer ist die Route, wenn man von Puerto del Carmen oder vom Flughafen losfährt. Wir jedoch starten in Arrecife. Von dort nehmen wir die LZ-2 und fahren dann auf die LZ-501.
Von La Palma nach Roque de los Muchachos.
Bei Ihrem Aufenthalt in La Palma wird Ihnen sofort auffallen, dass Sie ein Pflanzenparadies betreten. Und egal, welche Reiseroute Sie wählen, Sie werden Zeuge dieser unvergleichlichen üppigen Vegetation, die sich Ihnen auf der ganzen Insel bietet. Denn Lorbeerwälder überwuchern die gesamte Insel, wo immer Raum dafür ist: an Hängen, in Tälern und Schluchten.
Die Wälder von La Palma sind etwas anderes ganz Besonderes, die Sie nicht nur mit den Augen aufnehmen, sondern auch olfaktorisch erleben sollten. Schnuppern Sie mal!
Über der Insel tut sich ein Himmel auf, der aufgrund seiner Klarheit optimale Bedingungen zur astronomischen Beobachtung schafft. So ist es auch nicht verwunderlich, dass in Roque de los Muchachos das beste astrophysikalische Observatorium der nördlichen Hemisphäre untergebracht ist.
La Isla Bonita, die schöne Insel. Dieser Name ist wirklich gerechtfertigt. Auf La Palma befindet sich schließlich das Welt- Biosphärenreservat.
Wer eine Reiseroute auf La Palma plant, hat mehrere Möglichkeiten. Das Straßennetz ist sternförmig von der Hauptstadt aus angeordnet. Ähnlich dem Straßennetz auf Mallorca.
Heute haben wir uns für die Nordroute entschieden, entlang der LP-1. Zurück nach Santa Cruz de La Palma geht es dann über die Nordost-Route entlang der LP-4. Insgesamt werden wir ungefähr 150 Kilometer zurücklegen. Das ist keine allzu lange Strecke. Wir möchten hervorheben, dass wir Ihnen auf dieser Route keine Empfehlungen bestimmter Dörfer machen werden. Kein Dorf betrachten wir als viel sehenswerter als das andere, da alle ihren ganz eigenen Charme haben. Es ist Ihre Entscheidung, an den Orten zu pausieren, von denen Sie sich am meisten angezogen fühlen. Nichtsdestotrotz gibt es auf unserer Route, wie immer, viele Sehenswürdigkeiten, die wir Ihnen vorstellen möchten. Denn auf La Palma gibt es viel zu entdecken.
Lassen Sie uns also einen Mietwagen am Flughafen La Palma am Hertz oder Thrifty Schalter anmieten. Es lohnt sich, sich bei der Wahl des Fahrzeuges einen Moment Zeit zu nehmen um das Mietauto auszuwählen, in dem wir uns am Wohlsten fühlen. Denn wir werden einige Stunden darin verbringen. Dann fahren wir los, auf die LP-1.